In meiner Praxis wende ich neben der Verhaltenstherapie zusätzlich die  klinische Hypnotherapie an. Um evtl. unrealistische Erwartungen und falsche Vorstellungen über Hypnose zu korrigieren, die sich meistens aufgrund von spektakulären Darstellungen bei der Bühnenhypnose in den Medien gebildet haben, folgen nun einige Hinweise: 


Bei der klinischen Hypnose ist sich der Klient seiner selbst und der Vorgänge während der Hypnosesitzung bewusst und kann sich hinterher in der Regel an alles erinnern. Spontane Amnesien, d.h. ein Vergessen ganzer oder einzelner Inhalte der Sitzung sind eher selten. Da ich nach der Methode von Milton Erickson arbeite, der als einer der bedeutensten Hypnotherapeuten dieses Jahrhunderts gilt, möchte ich hier seine Vorstellung von Hypnose einfügen:

Hypnose ist ein Zustand intensiver Aufmerksamkeit sowie Aufnahmefähigkeit und einer dabei erhöhten Reaktionsfähigkeit gegenüber verschiedenen Vorstellungen.

Ganz nach Ericksons Hypnoseverständnis gehe auch ich davon aus, dass jeder Mensch die Lösung seiner Probleme in sich trägt und der Therapeut das Suchfeld des Klienten für die Lösungsfindung vergrößert. Mit Hilfe von Hypnose soll die Aufmerksamkeit, die durch eine Fokussierung auf das störende Symptom (z.B. Angst) eingeschränkt ist, möglichst schnell auf Ihr Lösungspotential, das nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit liegt, gelenkt werden. Dabei versuche ich durch eine Aktivierung Ihrer Ressourcen eine Veränderung in verschiedenen Lebensbereichen zu erreichen, die sich nicht nur auf das präsentierte Symptom beschränken. Es ist mir wichtig, Ihre Individualität zu berücksichtigen und auf Ihre Persönlichkeitsstruktur und Ihre Kompetenz einzugehen. Die Beziehung zwischen Ihnen als Klienten und mir als Therapeutin ist von zentraler Bedeutung. Sie sollte von Offenheit und Vertrauen getragen sein.